Schulungskonzept

Liebe Projektträger und Alltagsbegleiter,

die Koordinierungsstelle hat für Sie und Ihre Alltagsbegleiter einen Ratgeber in Form eines Schulungskonzept erarbeitet. Damit möchten wir Ihnen einen Leitfaden an die Hand geben, der Ihnen Sicherheit im Projektzeitraum bieten soll. Sie erlangen Wissen über die „Basics“ der Alltagsbegleitung, erhalten hilfreiche Praxistipps und Hintergrundwissen zum Thema Alter.

Diese Schulung ist nicht verpflichtend durchzuführen, sondern sie soll als Hilfsmittel für die Projektdurchführung dienen.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Herzliche Grüße

Ihr Team der Koordinierungsstelle

Alltagsbegleitung und Nachbarschaftshilfe bei MDR Aktuell Das Nachrichtenradio

Sehr geehrte Interessierte,

am Mittwoch, den 01.03., beantwortete Frau Staatsministerin Klepsch der Radiomoderatorin des Senders „MDR Aktuell Das Nachrichtenradio“ Andrea Jope, Fragen rund um das Landesprogramm der Alltagsbegleitung und des Unterstützungsangebotes der Nachbarschaftshilfe.

Da das Interview nur zeitlich begrenzt in der Mediathek auffindbar sein wird ( "Die sächsische Koordinierungsstelle für Alltagsbegleitung"), können Sie das Gespräch hier nachlesen:

Andrea Jope: Wer im Alter gebrechlich ist und / oder allein ist, der fühlt sich oft verloren und einsam. Es gibt aber Möglichkeiten, diesen Zustand zu ändern. Alltagsbegleiter und Nachbarschaftshelfer können den Senioren den Tag verschönern. Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz hat ein spezielles Landesprogramm initiiert, mit einer Koordinierungsstelle. Frage an die zuständige Staatsministerin, Barbara Klepsch: Frau Klepsch, Einsamkeit im Alter, ein Problem, dass sich auch im aktuellen Generali Altersreport 2017 womöglich widerfinden wird.
Deshalb dieses sächsische Hilfsmodell? Was wollen Sie genau?

Barbara Klepsch: Ja, wir haben seit ein paar Jahren Alltagsbegleiter im Freistaat Sachsen fest installiert. Insgesamt gibt es zurzeit 85 Projekte mit insgesamt 1300 Alltagsbegleitern. Unser Ziel ist, dass eben diese Alltagsbegleiter kleine Botengänge erledigen, bei Hilfsarbeiten zur Seite stehen oder eben auch gemeinsame Zeit mit unseren betagten Menschen verbringen. Wir wollen gezielt mit Alltagsbegleitern Senioren unterstützen damit sie nicht einsam zuhause sind.

Andrea Jope: Wie wird denn das bisher angenommen von den Senioren?

Barbara Klepsch: Es wird von Jahr zu Jahr besser angenommen. Wie gesagt, 1300 Alltagsbegleiter sind zurzeit unterwegs. Die Rückkopplung, die ich habe oder die Gespräche, die ich führe, werden durchweg positiv reflektiert. Sowohl bei den Alltagsbegleitern, sie werden noch gebraucht, aber eben auch vor allen Dingen bei den älteren Menschen. Sie haben dadurch die Möglichkeit, länger in ihren eigenen vier Wänden zu bleiben. Das ist ja unser gemeinsames Ziel. Und sie können dadurch am Leben teilhaben und sind nicht einsam in ihren eigenen Wänden.

Andrea Jope: Arbeiten die Alltagsbegleiter ehrenamtlich oder werden sie bezahlt?

Barbara Klepsch: Also unsere Alltagsbegleiter sind ehrenamtlich, aber sie erhalten eine geringe monatliche Aufwandsentschädigung von 80 Euro. Das bedeutet, dass sie mindestens 32 Stunden im Einsatz sind. Und wenn ein bisschen weniger Einsatzzeit ist, was ja durchaus auch möglich ist, dann reduziert sich ebenfalls auch der Betrag von den 80 Euro entsprechend.

Andrea Jope: Wer kann sich denn dafür melden? Wer kann sich als Alltagsbegleiter sozusagen bewerben? Gibt es da bestimmte Voraussetzungen?

Barbara Klepsch: Eigentlich kann sich jeder melden. Jeder, der noch eine freie Hand hat und jeder, der gerne helfen möchte, der gerne einem betagten Menschen Unterstützung geben möchte. Ausgeschlossen sind Personen, die bis zum zweiten Grad verwandt oder verschwägert sind oder in der häuslichen Gemeinschaft leben, die sind ausgeschlossen. Aber alle anderen, die noch ein bisschen Zeit haben und gerne helfen möchten sind bei uns willkommen.

Andrea Jope: Wie ist das mit den Nachbarschaftshelfern? Wo ist der Unterschied zu Alltagsbegleitern?

Barbara Klepsch: Also Alltagsbegleiter helfen, wenn der ältere Mensch noch nicht pflegebedürftig ist. Und der Nachbarschaftshelfer setzt genau dann dort an. Weil oftmals ist es ja doch ein fließender Übergang von dem Zuhause leben und dann doch eine Pflegebedürftigkeit bekommen. Und dort steigt der Nachbarschaftshelfer ein. Auch er hilft im Unterschied zur professionellen Pflege. Er unterstützt den Tagesablauf, er unterstützt bei Spielenachmittagen oder Unterhaltungen. Er geht auf Spaziergänge mit. Also auch dort sind mehr die zwischenmenschlichen Tätigkeiten im Vordergrund. Und die Finanzierung bei den Nachbarschaftshelfern wird durch die Pflegekasse des Pflegebedürftigen übernommen. Das kann von monatlich 104 Euro als Grundbetrag bis hin zu 208 Euro monatlich dann als erhöhter Betrag erstattet werden. (Anmerkung der Koordinierungsstelle: Seit dem 01.01.2017 stehen hierfür einheitlich 125 Euro im Rahmen des Entlastungsbetrages zur Verfügung.)

Andrea Jope: Nun wurde ja eine Koordinierungsstelle eingerichtet im Auftrag vom. Was kann die?

Barbara Klepsch: Also unsere Koordinierungsstelle koordiniert eben genau diejenigen, die sagen „ich möchte“ und die Träger, die letztlich Alltagsbegleiter und Nachbarschaftshelfer dann weiter vermitteln. Also man meldet sich bei der Koordinierungsstelle und dort wird man dann quasi an die Hand genommen und zum entsprechenden Träger weitervermittelt.

Unser Ziel ist im Freistaat Sachsen: Wir wollen sowohl ambulante Leistungen, also ambulante Pflegedienste, Nachbarschaftshelfer, Alltagsbegleiter und dann eben stationäre Einrichtungen miteinander verknüpfen. Wir wollen die familiären nachbarschaftlichen und ehrenamtlichen Angebote untereinander strukturiert verknüpfen und dafür ist dann auch die Koordinierungsstelle mit verantwortlich. Also für uns sind die Alltagsbegleiter und die Nachbarschaftshelfer ganz wesentliche Partner für unsere älteren Menschen, ganz wesentlich, ganzwichtig für die Seniorenarbeit im Freistaat Sachsen.

Andrea Jope: …sagt Barbara Klepsch, Staatsministerin am Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz in Dresden.

Einen herzlichen Dank an Frau Klepsch und den Mitteldeutschen Rundfunk!

Benötigen Sie weitere Informationen? Wir freuen uns von Ihnen zu hören.

Herzliche Grüße

Ihr Team der Koordinierungsstelle

Alltagsbegleitung bei MDR um 4

Sehr geehrte Interessierte,

wir freuen uns Ihnen einen MDR-Beitrag vom 11.01. präsentieren zu können und bedanken uns an dieser Stelle recht herzlich bei Frau Süß und Frau Schwarze.

 

 

 

Bei Fragen rund um das Landesprogramm Alltagsbegleiter für Senioren beraten wir Sie gern. Sie erreichen uns von Montag bis Freitag in der Zeit von 7:30 Uhr bis 16:00 Uhr unter 0371- 91 89 84 619.

 

Herzliche Grüße

Ihr Team der Koordinierungsstelle

Projektliste 2017

Liebe Interessierte,

die neue Projektträgerliste für das Bewilligungsjahr 2017 steht Ihnen ab sofort als Download zur Verfügung.

An der Förderrichtslinie hat sich nichts geändert. Die Formulare bleiben ebenfalls unverändert.

Wir wünschen Ihnen einen gelungenen Projektstart und eine schöne gemeinsame Zeit!

 

Neujahrswünsche

Liebe Projektträger,
liebe Alltagsbegleiterinnen und Alltagsbegleiter,
liebe betreute Seniorinnen und Senioren,
 
wir freuen uns Sie im neuen Bewilligungsjahr 2017 begrüßen zu dürfen und wünschen Ihnen viel Freude,
gemeinsame Erlebnisse, neue Freundschaften und unvergessliche Momente.
 
Bei Fragen stehen wir Ihnen Montag bis Freitag in der Zeit von 07:30 Uhr bis 16:00 Uhr unter der Rufnummer
0371- 91 89 84 619 gern persönlich zur Verfügung.
 
Abschließend wünschen wir Ihnen und Ihren Angehörigen ein gesundes und glückliches Jahr 2017!
 
Herzlichst,
Ihr Team der Koordinierungsstelle